Schw√§bisch f√ľr Anf√§nger und Fortgeschrittene

Die schw√§bische Sprache an sich mit ihren unz√§hligen Subdialekten ist ja schon schwierig genug. Aber alles ist erlernbar – fast alles. Wagen Sie sich doch gleich mal an unsere √úbungen, unabh√§ngig davon, ob Sie ein echter oder mittlerweile integrierter Schwabe sind, ein so genannter Reing'schmeckter, wom√∂glich gar aus Baden, oder ob Sie einen sonstigen Migrationshintergrund haben. √úbrigens: Bayern, Rheinl√§nder und andere Nordlichter sowie “Ausl√§nder” jeglicher Herkunft sind gerne bei uns willkommen.

√úbung 1

Blaugraud bleibd Blaugraud,
und Braudgloid bleibd Braudgloid.

Zu einfach? Gut, probieren Sie halt mal das…

√úbung 2

Hender Herrmannss Hannes Haus
hangad hondert Hemmad naus,
hondert Hemmad hangad naus,
hender Herrmannss Hannes Haus.

…und immer schneller aufsagen!

√úbung 3

Dr Pabschd hätts Bschdegg zschpäd bschdelld.
Dr Pabschd hätts Schbätzlebschdegg zschpäd bschdelld.
Dr Pabschd hätts Schbäggbschdegg zschpäd bschdelld.

√úbung 4

Schellat se net an sellre Schella, selle Schella schellat net, schellat se an sellre Schella, selle Schella schellat.

√úbung 5

A oagnehm grea agschdriches Gardadierle stoht sperrangelweid offa.

√úbung 6 – f√ľr die Profis unter Ihnen

I han emol oin kennt g`hett, der hot oine kennt g`hett, die hot a Kend g`hett. Des hot`se awwer ned von sellem g`hett, der hot nemme kennt g`hett. Sui hot no en annere kennt g`hett, der hot no kennt g`hett, von dem hot se des Kend g`hett. Wenn se den ned kennt g`hett hätt, no hätt se au koi Kend g`hett.

… und hier noch etwas zum Schmunzeln: Der amerikaische Bauer

Ein amerikanischer Bauer besucht das Schwabenland. Stolz f√ľhrt ihn ein Bauer in seinen Stall. Des send onsere K√ľh, verk√ľndet er stolz.
Der Ami lacht und sagt mit Amerikanischen Long: Ha, tätz sind bei uns Kälber.
Der Bauer guckt bös.
Er zeigt ihm seine Schweine.
Oh, tätz sind bei uns Ferkels.
Der Bauer schnaubt w√ľtend.
Da kommen sie vor den Stall und dort weidet ein Esel im Klee. Der Bauer, nun beleidigt und frustriert, haut dem Esel mit der Faust zwischen die Augen.
Sagt der Amerikaner: Warum schlägst du diese arme Esel?
Weil i¬īs omsvoregga net leida koh, wenn dia Hasa mein Klee fressad!